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![]() Am 1. Juli 2001 ist das Kartenzahlungssystem "electronic cash" an
den Schaltern der Deutschen Post AG in Produktion gegangen, wodurch
Produkte wie Briefmarken, Packsets, Nachnahmesendungen oder auch Waren
der Deutschen Telekom AG bargeldlos per ec-Karte bezahlt werden können.
Zum 1. Oktober 2001 folgte die Produktionsaufnahme für das
Zahlungssystem "GeldKarte". Auch die SB-Münzwertzeichendrucker der
Deutschen Post AG können mit der GeldKarte bedient werden.
Voraussetzung für die Realisierung dieser Bezahlverfahren an den
22.500 Schaltern der Deutschen Post AG war der Aufbau eines
Netzbetriebes. Netzbetreiber im Sinne des Zentralen Kreditausschusses
(ZKA) sind Unternehmen, die ein Terminalnetz zur Akzeptanz der ec-Karte
betreiben. Dabei gibt der ZKA die Qualitätsmerkmale, vor allem die
Sicherheitsaspekte für einen genormten Betrieb und einen regelkonformen
Zugang zum electronic cash-System, vor.
Die Deutsche Postbank AG musste als erster Netzbetreiber die seit
dem 1. Januar 2001 vom ZKA vorgeschriebenen Sicherheitsstandards des
OPT-Verfahrens (Online Personalisierung von Terminals) umsetzen. Dieses
neue Verfahren ermöglicht das Online-Einbringen kryptographischer
Schlüssel von einer kreditwirtschaftlichen Personalisierungsstelle in
electronic cash- und GeldKarte-Terminals.
Die VÖB-ZVD Bank für Zahlungsverkehrsdienstleistungen GmbH ist für
den Netzbetrieb der Deutschen Post AG als technischer Dienstleister
tätig. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
Darüber hinaus ist es möglich, Prepaid-Mobilfunkkonten der
Mobilfunkbetreiber Telekom, Vodafone D2, O2 und E-Plus online an den
Schaltern der Deutschen Post AG aufzuladen. Auch diese Transaktionen
werden über den Netzbetrieb der Deutschen Postbank AG
abgewickelt.
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