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Banken und Konzernlösungen

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electronic cash

Jedes Terminal, das innerhalb eines electronic cash-Netzbetriebes eingesetzt werden soll, muss den Anforderungen der deutschen Kreditwirtschaft entsprechen. Hierzu muss es neben den üblichen Sicherheitsbegutachtungen einem Funktionstest unterzogen werden.

Grundlage für die Systeme im Zahlungssystem electronic cash ist das Dokument "Technischer Anhang zum Vertrag über die Zulassung als Netzbetreiber im electronic-cash-System der deutschen Kreditwirtschaft".

Die Funktionstests "electronic cash"

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die drei zur Zulassung führenden electronic cash-Funktionstests näher vorstellen. Wir haben für Sie eine kurze Beschreibung des Funktionstests selbst, sowie einige wichtige Hinweise für die Vorbereitung auf diesen zusammengestellt.

Terminalfunktionstest

Für den Terminalfunktionstest ist eine Typzulassung vorgesehen, unabhängig von der Schnittstelle zum Netzbetrieb. Eine solche Typzulassung kann für die Funktionen "EMV" und "Spur 2" erreicht werden. Als Online-Schnittstelle wird das "Type Approval Interface (TAI)" genutzt.
In der Regel ist der Terminalfunktionstest vollständig mit dem Test eines POS Terminal (EMV Debit/Credit) abgedeckt (siehe Funktionstest für EMV-POS).

Betreiberrechner-Funktionstest

Schwerpunkt des Betreiberrechner-Funktionstests ist der Betreiberrechner und dessen Schnittstellen zu den Systemen der Kreditwirtschaft. Dabei wird unterstellt, dass sich die überprüften Schnittstellen unabhängig von einem Terminal identisch verhalten. Die Bereitstellung eines geeigneten Terminals ist während des Betreiberrechner-Funktionstests erforderlich. Geeignet bedeutet, dass die unterstützten Funktionen des Betreiberrechners auch vom Terminal unterstützt werden, und dass die Terminalsoftware möglichst fehlerfrei arbeitet.

Der positiv abgeschlossene Betreiberrechner-Funktionstest ist Voraussetzung für die Durchführung eines Integrationsfunktionstests.

Integrationsfunktionstest

Gegenstand des Integrationsfunktionstests sind je gewünschter Zahlungsfunktion die Schnittstellen des zuzulassenden Terminals in einem Netzbetrieb.

Der Integrationsfunktionstest wird grundsätzlich erst dann durchgeführt, wenn ein Betreiberrechner- und ein Terminalfunktionstest erfolgreich absolviert wurden. Gegenstand des Integrationsfunktionstests sind die Eigenschaften, die nicht im Terminal- und Betreiberrechner-Funktionstest überprüft wurden. Zielsetzung ist es, den Umfang der im Integrationsfunktionstest zu prüfenden Eigenschaften möglichst gering zu halten, d.h. die geforderten Eigenschaften weitgehend bereits im Terminal- und Betreiberrechner-Funktionstest zu prüfen.

Ein Netzbetreiber muss für jeden Migrationstyp, den er einsetzen möchte, einen Integrationsfunktionstest durchlaufen. Andere Terminals des gleichen Migrationstyps brauchen dann keinen Integrationsfunktionstest mehr.

Sollte jedoch eine optionale Funktion hinzukommen, z.B. manuelles Storno oder Reservierung Maximalbetrag, so muss ein weiterer Integrationsfunktionstest durchlaufen werden.

Unterlagen

Die für die vorbereitung des Tests notwendige Dokumentationen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

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